11. Fun & Crust Festival
3-05.09.2009
Jugendferiendorf
56412 Untershausen/Westerwald
 

Fun & Crust I
20.-21. September 1999 Bannberscheid/WW

Einige Leute kamen 1999 auf die Idee eine „große Party“ im Westerwald zu veranstalten. Dank Kai Müller entstand das Fun & Crust Festival. Die Musikrichtung sollte einfach nicht dem Standard entsprechen. Es sollte was „rockiges“ sein, das heißt Punkrock, Skatepunk, Hardcore und alles was dazugehört! So fand das erste Fun & Crust Festival also am 20. und 21. September 1999 in Bannberscheid auf dem Sportplatz statt. Die location war bestens gewählt, da der Bürgermeister des Ortes hinter den Veranstaltern stand, die Polizei Montabaur noch nicht gemerkt hatte, was auf sie zukommt und das Ordnungsamt keinen blassen Schimmer hatte was abgeht. Trotz schlechter Witterung ließen sich 500 – 600 Leute nicht davon abhalten, unter freiem Himmel Topacts wie die Donots und Not Availabel abgehen zu sehen und sich davon anstecken zu lassen. Auch regionale Bands wie Ambitious Rascals, Bubonics, Small but Angry, Frozen Audience oder Free Living Insanity wurden von den Zuschauern gefeiert. Mit einem Kostenbeitrag von 12 DM für einen Tag und 20 DM für beide Tage (inklusive Camping) war die Veranstaltung fair kalkuliert. Es war eben einfach eine gelungene Party und man war sich sicher, dass der Spaß weiter gehen wird.


Fun & Crust II
18.-19. August 2000 Bannberscheid/WW

Nach dem einwandfreien Start 1999 liefen die Vorbereitungen für den zweiten Partymarathon schon früh an und Anfang des Jahres war alles so weit organisiert. Eine Woche vor Festival Beginn traf sich die gesamte Horde und fing an die aus Gerüsten und selbstgebauten Podesten bestehende Bühne unter Einsatz mehrerer hundert Meter Panzerband und unzähligen Kabelbindern zusammen zu schustern. Man was waren wir lebensmüde. Freitags nachmittags ging es dann mit den ersten Bands los und das Festival Gelände füllte sich mit ca. 700 – 800 Besuchern, die es sich nicht entgehen lassen wollten, trotz Gewitter auf Bands wie Nothing in Common, Free Living Insanity, End of April abzugehen. Headliner am Freitag waren Spitfire. Während deren Auftritt schlug dann auch noch der Blitz in die Bühne ein und wir dachten nur scheiße das war es mit den Jungs. Aber es war ja alles Statisch einwandfrei berechnet und jede Wicklung Panzerband am richtigen Ort - wie sollte denn da was schief gehen!!! Der Strom viel kurz aus und dann ging es auch schon weiter. Am Samstag wurde das Wetter wieder besser und damit stieg die Stimmung auch wieder. Für diesen Abend konnten Dritte Wahl als Headliner verpflichtet werden. Der Kostenbeitrag belief sich in diesem Jahr zwar auf 15 DM für einen Tag und 20 DM für beide Tage (inklusive Camping), war aber definitiv gerechtfertigt. Die Polizei war in diesem Jahr leider besser vorbereitet und ging einigen Besuchern mächtig auf den Nerv. Leider war der „nette“ Herr vom Ordnungsamt Montabaur auch nicht sehr begeistert und stellte klar, dass es solch eine Veranstaltung hier nicht mehr geben würde. Wir mussten umziehen und beschäftigten uns in den nächsten Monaten mit der Suche nach einem geeigneten Gelände.


Fun & Crust III
10.-12. August 2001 Höchstenbach/WW


Headliner waren Crematory, Grave Digger und Die Schröders. Bei der Anreise konnte man sich über einen Zeltplatz freuen, der direkt neben dem Festival Gelände lag und viel Platz für die Zelte hergab. Schlappe 5 DM Campinggebühr mussten bezahlt werden. Und dann konnte man sich für 30 Mark Kostenbeitrag jeder Menge Bands erfreuen, bei denen man kräftig den Kopf schütteln konnte. Am Freitag begann das Festival mit einem Gewitter aus den durchdringenden Boxen, und Four Horseman eröffneten das Spektakel. Danach haben Black Dressed, Parricide und New Grange die Bühne betreten und bereiteten das Publikum auf den Topact des Abends vor, bis Crematory dann schließlich eines seiner letzten Konzerte gab und den Abend gegen 1.00 Uhr abschloss. Am Samstag spielten dann unter anderen Asrael, Six Reasons to Kill, Spindrift, Cord, Choke me, Kettenhund³, Epitaph CT, Bubonix und Deathterror, die den 1400 Metallern natürlich kräftig einheizten. Als Krönung des Abends und wahrscheinlich des ganzen Festivals spielten Grave Digger, die auch das letzte aus der starken PA Anlage und ihren Fans rausholten. Der Sonntag war dann etwas Punkiger gestaltet, mit Band wie Mr. ED, Stoned, Threee Boys Only, Twelwe Coke Cowboys, Ambitious Rascals und Free Living Insanity. Auch der Ska hat mit Bottle Battle nicht gefehlt. Am Sonntag Abend lichtete sich der Zeltplatz dann auch schon. Nach den Abbauarbeiten und nicht allzu aufwendigen Aufräumarbeiten konnte man auf ein gelungenes Festival mit einem nur selten gesehnen Preis- Leistungsverhältnis zurückblicken. Mit dem Ort Höchstenbach haben wir eine sehr gute Wahl getroffen, was die Unterstützung seitens der Ortsgemeinde klar machte.


Fun & Crust V
08.-09. August 2003 Höchstenbach/WW


Was für ein Festival! Mit Clawfinger, Testament und Hatesphere fanden echte internationale Acts den Weg in den Westerwald. Die Tore zum F&C standen ab Donnerstag 18:00 Uhr offen und als erste Band am Abend spielte Chimaera im Metal Zelt. Danach bereiteten die Lokal-matadore Deathterror die Meute auf das Festivalwochenende vor. Zum Abschluss des Abends gaben Down Below noch einmal alles und rissen das Publikum im Zelt voll mit. Die anschließende Metal Night ging bis in die frühen Morgenstunden. Da zu diesem Zeitpunkt keiner mehr in der Lage war die Musik auszuschalten erledigten dies unsere zufällig aufgetauchten Freunde und Helfer der Polizei. Danke Jungs, ohne euch hätten wir das nicht geschafft. Den Freitag eröffneten Metal Inquisitor, die trotz wenig Publikum (das Thermometer zeigte 38°C an) einen riesigen Spaß auf der Bühne hatten. Danach rockten Six Reason to Kill mit einem echt fetten Sound und ließen sich noch nicht einmal von einem patriotischem Ösi mit Ösiflagge auf der Bühne beirren. Nach einigen weiteren Bands und etwas längerer Umbauphase, kamen die Jungs von Hatesphere auf die Bühne. Druckvolle Gitarren, treibender Beat und riesige Sägeblätter auf der Bühne - absolut beeindruckende Band. Im Anschluß kam Napalm Death. Der Sänger wurde erst einmal von einem Fotografen (Gruß an Dookie von riww.de) auf der Bühnen-treppe über den Haufen gerannt. Trotz diesem kleinen Zwischenfall gaben Napalm Death alles und bereiteten die 1.500 Zuschauer bestens auf den Headliner Testament vor. Als Testament auf die Bühne kam war alles zu spät. Das Publikum war bestens drauf und der Moshpit wurde zu einem einzigen Wirrwarr aus fliegenden Haaren. Transmission spielten am Samstag als erste vor dem noch kleinen Publikum. Anschließend spielten Bands wie Noise Forrest, Odium Substyle, Highfly und Der Orden Ogan. Gegen Abend ging es dann mit Doom Society und Vicious Rumors aus den USA weiter. Diese ließen die Metalheadz schon einmal so richtig auf ihre Kosten kommen. Danach erlaubten wir uns etwas sehr strittiges. Asrael, Lokalmetaller aus dem Westerwald vor dem Headliner Clawfinger. Die Sache ging aber doch auf, da die Wällerjungs in Bestform waren und das Publikum von der Show absolut begeistert war. Nun kam der eigentlichen "Höhepunkt" für die meisten Festivalgänger - Clawfinger! Als die Band anfing zu spielen, wurds richtig bunt vor der Bühne. Hüpfende Menschenmassen und jede Menge Stagediver. Wenn jemand beim Pogo umfiel flogen auf einmal 200 Hände in Richtung Boden und rissen den Typen wieder hoch, sah wirklich geil aus! Genau so muss es sein. Die Stimmung vor der Bühne war der absolute Hammer. Nachdem Clawfinger die Bühne verlassen hatten, gingen dann auch sehr viele Leute vom Festivalgelände. Schade, weil das Metalzelt ruhig noch ein paar mehr Besucher vertragen hätte! Die Musik aus der Dose war gut ausgewählt und die Stimmung hielt wirklich lange an. Zum Ende hin gab es auch noch einige Stunden Freibier. Alles in allem können wir auf ein Top Festival zurück blicken. Mit 25 Euro im VVK und 35 Euro AK war das Preis- Leistungs-verhältnis wieder bestens.


Fun & Crust VI
13.-14. August 2004 Höchstenbach/WW


Nach 6 erfolgreichen Jahren hat sich das Festival Fun & Crust zu einer festen Größe im Westerwald und darüber hinaus etabliert. International bekannte Bands traten schon auf der für WW-Verhältnissen riesigen Bühne auf. Hohe Zuschauerzahlen und einen festen Stammkern sichern jedes Jahr ein Festival wie es seinesgleichen sucht. Neben glasklarem Sound von richtig guten Bands sorgte die eigene Beschallungs- und Lichtanlage mit weit mehr als 25 KW fette Stimmung fast 3 Tage ohne große Pause. Aber für die Besucher waren diese Werte nebensächlich. „Metaller unter sich“ - war und ist der Hauptgrund warum sich so viele Menschen treffen. Reduce to the max war das Motto von Fun & Crust 2004. Der Veranstalter legte wieder mehr Wert auf das Wesentliche. Bands aus der Region und aus der "Szene" bekamen eine Chance. Das Festival soll gezielt Metaller ansprechen und nicht Fans von einer Gruppe, die sonst nichts mit dem Thema anfangen konnten. Und der Erfolg gab Ihm Recht. Kai Müller setze sein neues Konzept um und erreichte zwar nicht mehr riesige Mengen, dafür aber war jeder einzelne ein waschechter Metaller und das ist, was man gerne sehen möchte. Hochkarätige Bands, die in Kreisen schon lange einen Namen haben, verpflichteten sich sofort und somit war das Billing schnell gefüllt. "In diesem Jahr sind richtig fette Bands mit am Start, da gibt es ordentlich ein paar auf die Fresse" propagierte Kai im Vorfeld. Damit lag er auch gar nicht falsch. Bands wie Decition to Hate, Disillusion, Cremation und Mystic Circle ließen es richtig Krachen. Der Höhepunkt des Festivals war sicherlich der Auftritt von Hatesphere, die das letzte aus den 500 Metalheadz rausholten. In diesem Jahr war der Eintritt zum ersten Mal frei. Lediglich das Camping kostete 10 Euro..



Fun & Crust IX
09.-11. August 2007 Höchstenbach/WW


Nun mehr zum neunten Mal präsentierte sich das Fun & Crust Festival einer stets grösser werdenden Besucher- schar mit knallhartem Metal und bester Stimmung. Wie schon in den letzten Jahren wurde großer Wert auf die Meinung der Besucher gelegt und das Auftreten internationaler Bands ist mittlerweile Standard. So freuten wir uns dem Wunsch zahlreicher Metal- headz wieder nachkommen zu können, indem wir die finnischen Metaller Korpiklaani für Freitags verpflichten konnten. Diese wurden extra eingeflogen und spielten nur ein weiteres Konzert in Deutschland. Als Support für den Klan des Waldes waren die westerwälder Lokalmatadore Deathterror angerückt. Deren Sänger Jochen gab bei seinem Abschiedskonzert noch einmal alles und gemeinsam bereiteten die Jungs das Publikum für Korpiklaani vor. Kurz vor Beginn des Festivals wurde Dog Eat Dog als Headliner für den Samstagabend bestätigt. Deren Auftritt hatten wir uns allerdings etwas anders vorgestellt und so war nach dem Festival klar, das Disillusion, die den Besuchern richtig was auf die Ohren gaben, der eigentliche Headliner am Samstag waren. Durch den Einsatz einer noch kraftvolleren Beschallungsanlage konnten wir den glasklaren Sound des Festivals noch intensiver zum Publikum und den Bewohner umliegenden Ortschaften bringen. Mit 10 Euro Kostenbeitrag war dieses Jahr wieder sehr günstig für alle Besucher.

 


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